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Beispiele unserer Aktivitäten

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Bei der Amphibienwanderung im Frühling suchen Frösche, Kröten, Molche und Salamander geeignete Laichgewässer auf. Dabei überqueren sie nicht selten viel befahrene Strassen, die meist ihr Todesurteil bedeuten. Das Aufstellen von Zäunen mit anschliessendem Sammeln und Über-die-Strasse-Tragen ist für die Tiere eine lebensrettende Massnahme. Bei starker Wanderaktivität gehen unsere Vereinsmitglieder täglich oder sogar mehrmals am Tag zu den Fangkübeln, um sie zu leeren.

Froschzäune aufstellen

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In den Wäldern gibt es immer seltener morsche Bäume, in denen sich Nistgelegenheiten für in Höhlen brütende Vogelarten anbieten. Auch in den Siedlungsgebieten sind verwitterte Gemäuer oder alte Scheunen rar geworden. Für grössere Vögel wie Eulen ist das Anbringen von Nistkästen daher eine grosse Unterstützung. Die Kästen werden von uns aufgestellt, regelmässig kontrolliert sowie auch gereinigt. Bei Interesse für einen eigenen Nistkasten geben wir auch gerne Auskunft.

Nisthilfen einrichten

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Naturinfo St. Gallen vom Naturmuseum bietet eine Erstberatung bei Fragen zu Fledermäusen, wie zum Beispiel den Umgang mit einer verirrten Fledermaus im Wohnzimmer, Fledermauskot oder helfen weiter, wenn die Expertise einer Fachperson benötigt wird. Maja Brägger, die viele Jahre eine Pflegestation für Fledermäuse für den Fledermausschutz St.Gallen-Appenzell betreut hat, ist noch für Notfälle und Fragen aus der Umgebung da.

Fledermausschutz

Wer sich mit offenem Herz und wachsamen Augen in der Natur bewegt, entdeckt immer wieder Neues.

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Wir sind begeisterte Naturfreunde und setzen uns für die natürliche Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt in der Gemeinde ein. Mosnang ist eingebettet in eine hügelige Landschaft mit oft schwer zugänglichen Gebieten. Ein Glück für Wildtiere und seltene Pflanzen, deren Lebensraum immer mehr vom Menschen verdrängt wird. 

Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeiten ist das gemeinsame Beobachten und Erfahren der Natur, dabei steht vor allem die Vogelwelt im Fokus. Der Verein wird dann aktiv, wenn Lebewesen Schutz benötigen oder Arten gefördert werden können. Mit viel persönlichem Engagement setzen wir manchmal umfangreiche und manchmal ganz einfache Massnahmen um, die eine grosse Wirkung zeigen.

Aktivitäten

Vogel-Wandergruppe

Jeden Monat wird eine Wanderung organisiert, bei der in der Regel ein Vogel im Zentrum steht. Caroline und Eugen Mäder geben jeweils genauere Informationen bekannt und interessierte Mitglieder sowie auch deren Freunde und Familie dürfen sich ganz unkompliziert anschliessen. Auch Sie sind herzlich eingeladen, bei den Vogel-Wanderungen teilzunehmen. 

Auf unseren bisherigen Wanderungen konnten wir unter anderen folgenden Vögeln begegnen:

  • Rauchschwalben, Mehl-
    schwalben und Mauersegler

  • Steinadler 

  • Bunt- und Schwarzspecht 

  • Singdrossel

  • Trauerschnäpper

  • Kormoran

  • Wasseramsel

  • Ringeltauben

  • Silberreiher

  • Alpensegler

  • usw.

Kontakt

Anlässe

April 2026: Pflegearbeiten rund um den Lebensturm

14. Mai 2026: Auffahrtswanderung – öffentliche Exkursion in Libingen, gemeinsam lauschen wir frühmorgens den Vogelstimmen. Treffpunkt um 6 Uhr beim Parkplatz Schäfliwiese  bis ca. 9 Uhr im Rest. Rössli Libingen. (Wir dürfen die Autos bei Bedarf auch beim Hollenstein Holzbau im Jonenholz parkieren)

 

4. Juli 2026: Vereins-Grillabend, bei gutem Wetter bei der Feuerstelle im Hohl, Libingen. Voranmeldung an Caroline Mäder

25. Juli 2026: Bergvogel-Exkursion Ilitios – Chäserugg, Voranmeldung an Caroline Mäder

 

Juli/August 2026: Pflegearbeiten Wildblumenwiese beim Reservoir Bild, Mosnang

 

19. September 2026: Um 14 Uhr gibt uns Waltraud Kugler eine Führung durch die Wildobst-Sammlung in Mogelsberg, die einmalig ist in Europa. Es gedeihen verschiedene Sorten von Hasel, Holunder, Berberitzen, Felsenbirnen und viele Arten mehr, die man miteinander vergleichen kann. Voranmeldung an Marion Oberhänsli (079 370 98 01), Kosten pro Person 20 Fr., gemeinsame Anreise mit ÖV

13. Dezember 2026: Wintergäste Beobachten am Zürichsee – beim Seedamm Rapperswil-Pfäffikon, mit Voranmeldung an Caroline Mäder

Hier ist der aktuelle Ausflug der Vogelwandergruppe jeweils relativ kurzfristig aufgeführt. Wir haben einen Gruppenchat, dort werden die Daten ebenfalls bekannt gegeben.

Im Angesicht der aktuellen Umweltverschmutzung und der laufenden Klimaerwärmung gäbe es unzählige betrübende Fakten aufzuzählen. Dabei vergisst man schnell, sich über positive Entwicklungen, seien es auch noch so kleine, zu freuen. Jeden Monat zeigen wir hier einen kleinen Lichtblick. Jeder ist dazu eingeladen, die Natur zu beobachten und die eigenen kleinen Freuden hier zu teilen. 

Lichtblick

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Ein einfallsreicher Parasit

Die Schuppenwurz ist eine bemerkenswerte Pflanze, die sich auf raffinierte Weise an das Leben im feuchten Laub-, Auen- und Schluchtenwald angepasst hat.

Der Same der Schuppenwurz kann nur keimen, wenn er maximal einen Zentimeter weit weg von einer Wurzel eines Wirtbaumes zu liegen kommt. Dazu zählt die Pflanze auf den Transportservice der Ameisen. Doch diese arbeiten nicht ohne Gegenleistung. Der Same der Schuppenwurz ist mit einem Anhängsel ausgestattet, welches für die Ameisen von grossem Interesse ist. Deshalb tragen sie die Samen in ihre Nester, die sich im Wurzelgeflecht der Bäume befinden. Dort verzehren sie das nahrhafte Anhängsel und lassen den unversehrten Samen achtlos liegen. Hier ist er geschützt und optimal positioniert für eine mögliche Keimung. Schuppenwurz und Ameisen profitieren von einem gegenseitigen Nutzen. Solche Beziehungen zwischen verschiedenen Lebewesen werden Symbiosen genannt.

Doch jetzt ändert die Schuppenwurz ihre Strategie und zeigt sich nicht mehr so grosszügig, wie zu den Ameisen. Weil sie selbst kein Chlorophyll produzieren kann, lebt sie auf Kosten von Erlen, Buchen, Berg-Ulmen, Pappeln oder Haselsträuchern. Findet ihr Same mit seinem Saugorgan eine verholzte Wasserleitung (Xylem) einer Wirtswurzel, dockt er sich an diese an. Von nun an stiehlt die Schuppenwurz dem Baum lebenswichtige, zuckerhaltige Baumsäfte. Das funktioniert jedoch nur im zeitigen Frühling, wenn die Bäume mit hohem Druck ihre energiereichen Säfte zu den Knospen hochpumpen. Damit der Wasseraustausch funktioniert, nutzt die Schuppenwurz kleine, hochspezialisierte Wasserdrüsen an ihrem Stängel, über die sie Wasser verdunsten und den Sog von der Wirtspflanze aufrechterhalten kann.

Über Jahre wächst sie unterirdisch zu einem riesigen, reich verzweigten, schuppigen Rhizom heran. Rhizome sind verdickte Speicherwurzeln, in denen die Pflanze Nährstoffe einlagern kann wie in einer Vorratskammer. Es dauert mindestens zehn Jahre, bis die Pflanze das erste Mal blühen kann. Bestäubt wird sie von Hummeln und Bienen. Herrschen jedoch schlechte Wetterverhältnisse, wie Spätfröste, bleibt die Blüte tief unten im Erdreich und bestäubt sich selbst. Dieser Vorgang wird Kleistogamie genannt. Und wenn im Frühling die Blüten erscheinen, ahnt wohl kaum jemand, was sich so lange im Verborgenen abgespielt hat. Silvia Rüegg-Bonelli

Über uns

Der Ornithologische Verein Mosnang bestand schon mehr als 100 Jahre, als er 2016 in natur-mosnang umbenannt wurde. Ursprünglich bestanden die Mitglieder vor allem aus Hühner- und Kaninchenzüchter, der Naturschutz-Gedanke sowie der Fokus auf wild lebende Vögel kam erst später hinzu. Mit dem neuen Namen wollte der Verein seinen Tätigkeiten besser gerecht werden und Interessen in einem breiter gefächerten Spektrum miteinbeziehen. Wir sind Mitglied von BirdLife St.Gallen und arbeiten für einzelne Projekte auch mit anderen Naturschutzorganisationen aus der Region zusammen. 

Unsere Hauptaufgabe betrachten wir darin, die für diverse seltene Arten noch bestehenden, notwendigen Kleinstrukturen zu erhalten. Besonders dort, wo eine intakte Naturlandschaft und eine Tiervielfalt anzutreffen sind, gilt es, diese zu schützen und auch die Bevölkerung für deren Erhalt zu sensibilisieren.

Auch wenn der Verein in Mosnang nicht mit der grossen Kelle anrührt, die Mitglieder leisten so Einiges im Hintergund. 

Kontakt

Vorstand

Eugen Mäder

Aktuar

eugen.maeder@hin.ch

Regula Hollenstein

Kassierin

r.hollenstein@gmx.net

Präsidentin

Caroline Mäder

079 790 78 01

caroline.maeder2@gmail.com

Zuständig für die Website:

Marion Oberhänsli 

www.grafik-und-illustration.ch 

Wir freuen uns über neue Mitglieder, die einen Beitrag für die Natur in Mosnang leisten möchten.

Auch mit einem Gönnerbeitrag tragen Sie wesentlich dazu bei, unseren Verein am Leben zu erhalten und unsere Projekte zu unterstützen.

Über uns
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Lichtblick
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